ELER-Code 121.1
Agrarinvestitionsförderprogramm

Grundsätze für die einzelbetriebliche Förderung landwirtschaftlicher Unternehmen - Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP)

Was soll erreicht werden?
  • Förderung landwirtschaftlicher, weinbaulicher und gartenbaulicher Unternehmen für betriebsnotwendige Investitionen, die der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse dienen (Primärproduktion)
  • Unterstützung einer wettbewerbsfähigen, nachhaltigen und umweltschonenden Landwirtschaft
  • Verbesserungen der Produktions- und Arbeitsbedingungen
  • Rationalisierung der Produktion und Senkung der Kosten
  • Erhöhung der Wertschöpfung der betrieblichen Produktion
Was wird gefördert?

Allgemeine Aufwendungen (Architekten- und Ingenieurleistungen, etc.) für bauliche Investitionen betreffend die Erzeugung, Verarbeitung und Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen:
  • insbesondere in den Sektoren Milch und sonstige Tierhaltung
  • Maschinen und Anlagen der Innenwirtschaft
  • Anschaffung von Spezialmaschinen zur Bewirtschaftung von Steillagen
  • Ausgenommen Investitionen zur Verarbeitung und Vermarktung sowie der Entwicklung neuer Erzeugnisse, Verfahren und Techniken im Sektor Wein
Wer wird gefördert?
  • Unternehmen, deren Umsatzerlöse zu mehr als 25 % durch pflanzliche oder tierische Erzeugnisse aus Bodenbewirtschaftung oder damit verbundener Tierhaltung erzielt werden
  • Unternehmen mit einer Mindestgröße nach dem Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte (ALG)
  • Unternehmen, die einen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaften und unmittelbar kirchliche, gemeinnützige oder mildtätige Zwecke verfolgen
  • Bei Investitionen in die Tierhaltung: Obergrenzen der BlmSchV (z. B. 600 Rinder, 1.500 Mastschweine, 15.000 Hennen) und 2 GVE/ha sind einzuhalten
  • Geltende Prosperitätsgrenze (Ehegatten: 150.000 €, Ledige: 120.000 € positive Einkünfte)
Wie wird gefördert?
  • Förderfähige Ausgaben von mindestens 30.000 €
  • Obergrenze von 2 Mio. € je Unternehmen für den Zeitraum von 2007 bis 2013
  • Maximal 200.000 € je Investitionsvorhaben
  • Begrenzung des Gesamtwerts der gewährten Beihilfen auf maximal 40 % der Bemessungsgrundlage

Die Zuschusssätze sind wie folgt festgelegt:
  • Bis zu 30 % in Abhängigkeit von Tierart und Haltungsverfahren
  • Bis zu 15 % für sonstige förderungsfähige Vorhaben sowie für Investitionskosten (Regelfördersatz) zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Einmalig bis zu 10 % für Junglandwirte/innen, jedoch höchsten 20.000 € je Person
Wer ist Ansprechpartner?

Förder- und verwaltungsrechtliche Fragen: DLR Mosel

Wo wird beantragt?

Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel
- Abteilung Einzelbetriebliche Förderung und Marktförderung - in Bernkastel-Kues (Bewilligungsbehörde), mit weiteren Dienstsitzen in Mayen und Neustadt a.d.W.

Görrestr. 10

54470 Bernkastel-Kues

Tel.: 06531/956-0
Fax.: 06531/956-103
E-Mail: DLR-Mosel@dlr.rlp.de


Wo gibt es weitere Informationen?

Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz

Verfahrensunterlagen






    www.eler-paul.rlp.de drucken