ELER-Code 212
Ausgleichszahlungen für benachteiligte Gebiete

Was soll erreicht werden?
  • Aufrechterhaltung einer möglichst flächendeckenden, standortgerechten und nachhaltigen Bewirtschaftung in benachteiligten Gebieten
  • Vermeidung großflächigen Brachfallens von Flächen
  • Ausgleich bzw. Teilausgleich der Einkommensnachteile der Landwirte in benachteiligten Gebieten
  • Sicherung der landwirtschaftlichen Erwerbstätigkeit
  • Erhaltung der Landschaft als Erholungs- und Naturraum

Was wird gefördert?

Bewirtschaftung landwirtschaftlich genutzter Flächen in benachteiligten Gebieten

Wer wird gefördert?
  • Haupt- und Nebenerwerbslandwirte mit Unternehmenssitz in Rheinland-Pfalz und deren Kooperatione
  • Geltende Prosperitätsgrenze (Ehegatten: 37.500 € außerlandwirschaftliche Einküfte - maximal 75.000 € Gesamteinkommen, Ledige: variabel - siehe PAUL Seite 5.3.2.1.2-1 )

Wie wird gefördert?
  • Jährliche flächenbezogene Beihilfe
  • Prämie zwischen 25 bis 120 €/ha LF, differenziert nach Höhe der bereinigten Ertragsmesszahlen
  • Für Ackernutzung die Hälfte des für die Grünlandnutzung gewährten Betrages, mindestens aber 25 €/ha
  • Höchstbetrag von 9.000 € je Zuwendungsempfänger, bei Kooperationen bis zu 36.000 € und höchstens 9.000 € pro Kooperationsmitglied
  • Mindestbetrag 200 € pro Jahr und Zuwendungsempfänger
  • Bewirtschaftung von mindestens 3 Hektar (ha) landwirtschaftlich genutzter Flächen (LF) in benachteiligten Gebieten

Wer ist Ansprechpartner?

Förder- und verwaltungsrechtliche Fragen:
Kreisverwaltungen, Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD)

Wo wird beantragt?

Kreisverwaltungen





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