ELER-Code 214.13
PAULa Vertragsnaturschutz Acker

Was soll erreicht werden?
  • Förderung von Ackerwildkräutern bzw. Erhaltung von Lebensräumen für Wildtiere durch naturschutzfachlich orientierte Bewirtschaftung auf Randstreifen oder Teilflächen von Äckern
  • Schaffung und Vernetzung von Lebensräumen für gefährdete und vom Aussterben bedrohte, an die ackerbauliche Nutzung gebundenen Pflanzenarten sowie Schaffung von Schutz-, Brut- und Rückzugsflächen für wildlebende Tierarten
  • Erhaltung eines günstigen Zustandes der geschützten Arten und Lebensraumtypen in Natura 2000-Gebieten
  • Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt von Fauna und Flora
  • Belebung des Landschaftsbildes

Was wird gefördert?

Förderung von Ackerrandstreifen und deren extensive Bewirtschaftung

Wer wird gefördert?
  • Landwirtschaftliche Unternehmen, Haupt- und Nebenerwerbslandwirte und deren Kooperationen, mit Betriebssitz in Rheinland-Pfalz und Mindestgröße ALG
  • Körperschaften und Personenvereinigungen, die land- oder forstwirtschaftliche Unternehmen bewirtschaften und unmittelbar kirchliche, gemeinnützige oder mildtätige Zwecke verfolgen
  • Private Grundstückseigentümer oder Nutzungsberechtigte von Flächen, für in Rheinland-Pfalz bewirtschaftete Flächen. Dies können u. a. auch Naturschutzverbände sein.

Wie wird gefördert?

Die flächenbezogene Prämie beträgt:
  • Jährlich
    • 890 €/ha für Ackerwildkräuter
    • 310 €/ha für Lebensraum Acker
  • Als mögliche jährliche Zusatzförderung
    • 45 €/ha für Ackerwildkräuter - „später Stoppelumbruch“

Verpflichtungszeitraum 5 Jahre (höchstens 7 Jahre bei einmaliger Verlängerung)

Wer ist Ansprechpartner?

Förder- und verwaltungsrechtliche Fragen:
Kreisverwaltungen

Wo wird beantragt?

Kreisverwaltungen

Wo gibt es weitere Informationen?

Allgemeine Informationen zu PAULa

Antragsunterlagen





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