Düngung

Innerhalb des rechtlichen Rahmens des deutschen Düngegesetzes bestehen verschiedene bundesweit geltende Verordnungen, von denen die Düngeverordnung die gute fachliche Praxis beim Düngen vorgibt.

Das Düngegesetz (DüngG) verfolgt die Zielsetzung, die Fruchtbarkeit des Bodens zu erhalten oder nachhaltig zu verbessern, sowie beim Herstellen, Inverkehrbringen oder Anwenden von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Pflanzenhilfsstoffen sowie Kultursubstraten, Gefahren für die Gesundheit von Mensch und Tieren sowie für den Naturhaushalt vorzubeugen oder abzuwenden. Düngemittel und die übrigen o.g. Stoffe dürfen nur nach guter fachlicher Praxis angewandt werden. Dies dient der Versorgung der Pflanzen mit notwendigen Nährstoffen sowie der Erhaltung und Förderung der Bodenfruchtbarkeit, um insbesondere die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen, preiswerten Erzeugnissen zu sichern. Zur guten fachlichen Praxis gehört, dass Art, Menge und Zeitpunkt der Anwendung am Bedarf der Pflanzen und des Bodens ausgerichtet werden. Näheres ist der Düngeverordnung geregelt.

Düngemittel und die übrigen o.g. Stoffe dürfen nur in Verkehr gebracht und angewendet werden, wenn sie den Vorgaben der Düngemittelverordnung (DÜMV) hinsichtlich Ausgangsstoffen, Zusammensetzung, Kennzeichnung etc. genügen.






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