Entwicklungsprogramm "Agrarwirtschaft, Umwelt, Landentwicklung" (PAUL)
im Förderzeitraum 2007 - 2013


Ex-Ante-Evaluierung PAUL

SUP PAUL

Halbzeitbewertung PAUL (2010) / Anhang

Zwischenbericht PAUL (2010)

Zwischenbericht PAUL (2011)

Zwischenbericht PAUL (2012)

Zwischenbericht PAUL (2013)

Zwischenbericht PAUL (2014)

Jahresbericht PAUL (2013)

Jahresbericht PAUL (2014)

Zwischenbericht PAUL (2015) und Endbericht


Entwicklungsprogramm „Zukunftsinitiative für den ländlichen Raum“ (ZIL)“
im Förderzeitraum 2000 - 2006

Für die Förderperiode 2000-2006 hatte die EU ihre Förderung der Entwicklung ländlicher Räume im Rahmen der 2.Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) neu strukturiert. Nach Verordnung (EG) Nr. 1257/1999 erfolgte in Rheinland-Pfalz die Förderung des ländlichen Raums durch den Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL), Abteilung Garantie. Die gemeinschaftlichen Bestimmungen sahen für eine Beteiligung der EU an Fördermaßnahmen in den einzelnen Regionen Entwicklungspläne für den ländlichen Raum vor.

Zur Flankierung der im Rahmen der Agenda 2000 beschlossenen Reformen der GAP hatte Rheinland-Pfalz in seinem Entwicklungsplan "Zukunftsinitiative für den ländlichen Raum" (ZIL) die Verbesserung der Agrarstrukturen, die Förderung von Agrarumweltmaßnahmen und des ländlichen Raums durch den EAGFL vorgesehen. Die Schwerpunkte lagen in der marktgerechten Weiterentwicklung landwirtschaftlicher Haupt- und Nebenerwerbsbetriebe und in der Sicherung einer nachhaltigen, umweltverträglichen und tiergerechten Agrarproduktion. Die Maßnahmen des Entwicklungsplans ZIL waren dabei Teil der umfassenden Gesamtstrategie des Landes Rheinland-Pfalz zur Entwicklung der ländlichen Regionen. Der rheinland-pfälzische Entwicklungsplan „Zukunftsinitiative für den ländlichen Raum“ (ZIL) wurde am 29.09.2000 genehmigt und sah für den Förderzeitraum 2000-2006 rd. 296 Mio. EUR an EAGFL-Mitteln für Rheinland-Pfalz vor.
Nachfolgend sind zur Information der Entwicklungsplan ZIL, die Halbzeitbewertung und die in 2005
orgenommene Aktualisierung bereitgestellt. Die Ende 2008 der EU-Kommission vorzulegenden
Ex-post Bewertung wird zur gegebenen Zeit veröffentlicht.



Die Gemeinschaftsinitiative LEADER+ der
Europäischen Union im Förderzeitraum 2000 bis 2006

Die Gemeinschaftsinitiative für die Entwicklung des ländlichen Raums, LEADER+, zielte darauf, regionalen Akteuren im ländlichen Raum Impulse zu geben und sie darin zu unterstützten, Überlegungen über das Potenzial ihres Gebietes in einer längerfristigen Perspektive anzustellen. Letztlich wurden Entwicklungsstrategien mit Pilotcharakter durchgeführt. Im Unterschied zu der üblichen EU-Strukturfondsförderung entwickelten die regionale Ebene und die lokalen Akteure selbst eine eigene Förderstrategie, das Land legte nur den Rahmen fest und übernahm die Funktion des Koordinators.
Die Projektauswahl erfolgte durch die lokalen Aktionsgruppen vor Ort. Dieser so genannte Bottom-up-Ansatz war bereits in den Phasen LEADER I (1991–1993) und LEADER II (1994–1999) erfolgreich erprobt worden. Aufgrund der positiven Resonanz hat die EU im Rahmen der Agenda 2000 beschlossen, als Bestandteil der EU-Strukturförderung im Zeitraum 2000 bis 2006 die Gemeinschaftsinitiative LEADER+ anzubieten.

Für sein Anfang 2002 von der EU genehmigtes LEADER+Programm standen Rheinland-Pfalz in den Aktionsgebieten der sieben anerkannten Lokalen Aktionsgruppen (LAGen) im Förderzeitraum 2000-2006 rd. 11 Mio. EUR an EAGFL-Mitteln und zusammen mit den kofinanzierten öffentlichen Mitteln von Bund, Land und Kommunen über. 22 Mio. EUR zur Verfügung. Nachfolgend sind zur Information das rheinland-pfälzische LEADER+-Programm, die Halbzeitbewertung und die in 2005 vorgenommene Aktualisierung bereitgestellt.






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