Nach Abschluss des Entwicklungsprogramms PAUL am 31.12.2015 erfolgt die Förderung über das
Entwicklungsprogramm EULLE (EU-Förderperiode 2014-2020).

Grußwort der Ministerin


Liebe Bürgerinnen und Bürger,


der ländliche Raum in Rheinland-Pfalz ist Lebens-, Wirtschafts-, Natur- und Kulturraum. Diese vielfältigen Funktionen gilt es zu erhalten und zu stärken. Das Leitbild der

Nachhaltigkeit und eine an den Bedürfnissen künftiger Generationen angepasste Förderung und Entwicklung ländlicher Strukturen stehen dabei im Vordergrund.

Nachhaltige Land-, Forst- und Weinwirtschaft, regionale Wertschöfpungsketten sowie stabile bäuerliche und mittelständische Strukturen bilden die Basis eines funktionsfähigen

und lebensfähigen ländlichen Raumes.

Das rheinland-pfälzische Entwicklungs-Programm Agrarwirtschaft, Umweltmaßnahmen und Landwirtschaft (PAUL) bietet eine Grundlage für dessen Stärkung und Weiterentwicklung.


Mit PAUL wird die EU-Verordnung zur "Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes durch den europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER)" in Rheinland-Pfalz umgesetzt.

Im aktuellen Förderzeitraum stehen jährlich durchschnittlich 39,35 Mio. Euro an ELER-Mitteln zur Verfügung. Diese Mittel werden vom Land, dem Bund in der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung

der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) sowie von sonstigen öffentlichen Stellen in mindestens gleicher Höhe kofinanziert.

Im Jahr 2011 wurde das Programm fortgeschrieben. Wir haben dabei insbesondere die Förderung tiergerechter Haltungsverfahren gestärkt sowie die Agrarumweltmaßnahmen ausgebaut.

Mit seinem ausgewogenen Maßnahmenspektrum ein effektives und flexibles Instrument zur Sicherung und zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen sowie zur Weiterentwicklung der

regionalen Wirtschaft im ländlichen Raum. Dabei soll ein gleichberechtigtes Nebeneinander von ökonomischen, ökologischen und sozialen Belangen Berücksichtigung finden.

Zu den Maßnahmen gehören beispielsweise:

  • die Förderung der Agrarumweltmaßnahmen (Vertragsnaturschutz, Förderung des ökologischen Landbaus,...),
  • die Flankierung der Reformen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union in der Landwirtschaft (einzelbetriebliche Investitionsförderung, Diversifizierung,...),
  • die Steigerung des ökologischen Wertes der Landschaft verbunden mit der Stärkung des naturnahen Tourismus oder auch
  • die Bürgerbeteiligungsprozesse im Rahmen des LEADER-Ansatzes.

Auf europäischer Ebene werden aktuell die Rahmenbedingungen für die Förderung in der neuen EU-Förderperiode 2014 - 2020 diskutiert. In Rheinland-Pfalz wollen wir die Kommunen betroffene Organisationen und Verbände

aber auch Lokale Akteure in die Diskussion zur Ausgestaltung des neuen ELER-Entwicklungsprogramms einbinden.

Erste Informationen finden Sie gleichfalls auf dieser Seite.

Ulrike Höfken



Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten
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Allgemeine Informationen über EU-Finanzierungsmöglichkeiten für den Zeitraum 2014-2020







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