Bodenfeuchte

Ein Boden ist wassergesättigt, wenn alle Poren des Bodens mit Wasser gefüllt sind. Ein Teil dieses Wassers sickert als Sickerwasser in tiefere Zonen, während ein anderer Anteil des Bodenwassers, das Haftwasser, das gegen die Schwerkraft gehalten wird, die eigentliche Bodenfeuchte bildet.

Extremwerte der Bodenfeuchte
Der maximale Wert der Bodenfeuchte wird bei der Feldkapazität erreicht, in den meisten Böden also bei einer Saugspannung von -60 hPa bis -300 hPa.

Der andere Extremwert für die Bodenfeuchte liegt für Pflanzen beim Permanenten Welkepunkt (PWP), der üblicherweise bei einer Saugspannung von -1,5 MPa (bzw. pF-Wert 4,2) angesetzt wird. Sonnenblumen, Helianthus annuus, und Kiefern, Pinus sylvestris, können selbst bei guter Durchwurzelung dem Boden nicht mehr genug Wasser entziehen und welken irreversibel.

Die Wasserleitfähigkeit des Bodens ist beim Permanenten Welkepunkt so gering, dass die Transpirationsverluste der Pflanze nicht mehr ausgeglichen werden können. Das Porenvolumen des Bodens ist im Bereich der Grobporen und Mittelporen entwässert. Der verbleibende Anteil der Bodenfeuchte, der für die Pflanzen nicht mehr nutzbar ist, wird auch als Totwasser bezeichnet.

Quelle:Wikipedia






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