Moderne Kommunikationsmedien sind mittlerweile weit verbreitet, werden intensiv genutzt und das Kommunizieren miteinander hat sich auf Messengerdienste wie WhatsApp, Threema oder Telegram verlagert. Diese Messenger sind jedoch als Kommunikationskanal für die Dienstleistungszentren Ländlicher Raum nicht geeignet.

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verlangt von Firmen, Unternehmen, Behörden und Institutionen einen erhöhten Datenschutz. Die Nutzerdaten dürfen nicht auf ausländischen Servern gelagert werden, da sie damit nicht unter das europäische Datenschutzrecht fallen. Des weiteren kann auf sensible Daten wie die Telefonnummer, Kontakte im Adressbuch des Nutzers, seinen Standort und den Zeitpunkt der Nutzung zugegriffen werden. Das ist ein absolutes No-Go aus datenschutzrechtlicher Sicht, die Gefahr des Datenmissbrauchs ist gegeben.



Im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau wird von der Technischen Zentralstelle des DLR R-N-H die Entwicklung des GeoBox-Messengers betrieben.

Der GeoBox-Messenger ist als Fachanwendung zu verstehen, die neben der Kommunikation zwischen Beratern und Landwirten auch die Kommunikation z.B. innerhalb eines landwirtschaftlichen Betriebes zulässt.

Zusätzlich werden fachspezifische Gruppen eingerichtet, in denen Beratungsinformationen gebündelt werden und automatisch an die Gruppen in Echtzeit verteilt werden.

Die individuelle Benachrichtigung in Form von Push-Meldungen löst die bisherige SMS-Benachrichtigung ab. Diese Funktion wird zum Beispiel bei der Spätfrostbewarnung zum Tragen kommen.

Damit steht für die Zukunft ein effizientes und effektives Kommunikationsmittel in der Beratung zur Verfügung.






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