Niederschlag

Wassertröpfchen oder Eisteilchen, die eine bestimmte Größe erreichen (etwa 0,1 mm bei Wassertröpfchen und 1,5 mm Durchmesser bei Eiskristallen), können von durchschnittlichen Aufwinden nicht mehr in der Schwebe gehalten werden und beginnen Richtung Erdoberfläche zu fallen.
Wenn die Wassertröpfchen oder Eisteilchen dann den Boden erreichen, spricht man von fallendem Niederschlag. Es gibt aber noch weitere Niederschlagsformen. Tau und (Rauh-)reif beispielsweise werden ebenfalls zu den Niederschlagsformen gezählt und als abgesetzter Niederschlag bezeichnet. Gefallene Niederschläge sind z.B. Schneedecken oder eine Schicht aus Hagelkörnern.



Art Beschreibung
RegenTropfen mit einem Durchmesser von > 0,5 mm
Nieselregen Tropfen mit einem Durchmesser < 0,5 mm, ab etwa 0,01 mm langsam fallend
Schneeab etwa -12 °C kondensiert der Wasserdampf direkt zu kleinen Eiskristallen (sog. Resublimation), die sich dann zu Schneeflocken zusammenballen
Graupel Unregelmäßig geformte, lufthaltige und gefrorene Körnchen von 2 – 5 mm Größe, die durch kräftige Aufwinde etwa an Kaltfronten entstehen könnten
Hagel gefrorene Regentropfen, >5 mm Durchmesser, die aus einem Eiskristallkern und mehreren gefrorenen Schalen bestehen und die bei
Gewitterwolken mit starken Aufwinden durch mehrmaliges Anlagern eines Wasserfilmes und wiederholtes Gefrieren entstehen können
Tau Wasserdampf, der nachts und tags an Pflanzen oder Gegenständen zu feinen Wassertröpfchen kondensiert
Reif Wasserdampf, der an Pflanzen, Gegenständen und Menschen resublimiert
(Textquelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Niederschlag)



(Regen aus der Ferne, Bildquelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite)

(siehe auch: Niederschlagsbildung, Niederschlagstypen, Aggregatzustände)





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