Elztal I [31148]

Vereinfachte Flurbereinigung nach §86(1) Nr.1

Zust. Dienststelle: DLR Westerwald-Osteifel mit Dienstsitz: Mayen

 
 
Flurbereinigungsplan wird bekanntgegeben

Der Flurbereinigungsplan liegt am Dienstag, den 23.10.2018, am Mittwoch, den 24.10.2018 sowie am Donnerstag, den 25.10.2018 jeweils vormittags von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr und nachmittags von 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Gemeindehaus in Bermel zur Einsichtnahme für die Beteiligten aus. Beauftragte des DLR werden die neue Feldeinteilung erläutern und Auskünfte erteilen.

Widersprüche gegen den Inhalt des Flurbereinigungsplanes können die Beteiligten in dem Anhörungstermin am Donnerstag, den 25.10.2018, um 16.30 Uhr im Gemeindehaus in Bermel vorbringen.

Weitere Informationen zur Bekanntgabe des Flurbereinigungsplanes können den pdf-Dateien unter Punkt 4. Bekanntmachungen entnommen werden.
letzte Aktualisierung: 09/24/2018
 

1. Verfahrensgebiet
2. Ziele des Verfahrens
3. Verfahrensablauf
4. Bekanntmachungen
5. Karten
6. Vorstand der TG
7. Mitarbeiter des DLR Westerwald-Osteifel in Mayen
8. Verfahrensdaten
9. Verfahrensbilder
10. Formulare und Merkblätter

 
1. Verfahrensgebietoben
 
Verfahrensgebiet.pdfVerfahrensgebiet.pdf
 
 
2. Ziele des Verfahrensoben
 
Das Flurbereinigungsverfahren Elztal I umfasst die Flächen zwischen Monreal und der Kreisgrenze südlich und westlich von Bermel. Das Verfahrensgebiet wird im Osten durch das Thürelzerbachtal und im Westen durch den an die Elztalaue angrenzenden Wald bzw. die Verfahrensgrenze des ehemaligen Flurbereinigungsverfahrens Münk begrenzt.
Für große Teile des Flurbereinigungsgebietes liegt derzeit noch Urkataster vor. Insbesondere der überwiegende Teil der Gemarkung Bermel ist hiervon maßgeblich betroffen. Sowohl in den landwirtschaftlichen, als auch in den forstwirtschaftlichen sowie den Ortslagenflächen liegt eine große Besitzzersplitterung vor. Die kleinparzellaren Strukturen lassen zum Großteil eine wirtschaftliche Bewirtschaftung für die Landwirtschaft nicht zu. Neben der Erhöhung der Wirtschaftlichkeit ist aber auch die Erlangung rechtssicherer Grenzen ein wichtiger Grund für die Durchführung der Bodenordnung. In großen Teilen stimmt die Örtlichkeit nicht mehr mit dem Katasternachweis überein, was insbesondere bei der EU-Flächenkontrolle für die Landwirte zu nicht unerheblichen Problemen führt. Aber auch im Hinblick auf eine private Nutzung durch die Beteiligten ist die Erlangung der Rechtssicherheit von entscheidender Bedeutung. Sowohl in den ins Verfahren einbezogenen Teilen der Ortslagen Bermel, Fensterseifen und Niederelz und des Heunen, als auch in den zugezogenen Waldgebieten der Gemarkung Bermel ist die Schaffung sicherer Grundstücksgrenzen und Rechtsverhältnisse unverzichtbar. Durch das einzuleitende Bodenordnungsverfahren werden die Eigentümer vielfach erstmals in die Lage versetzt ihre Grundsstücke rechtssicher zu nutzen.
Im Zuge eines freiwilligen Landtauschverfahrens hat der Kreis Mayen - Koblenz umfangreiche Flächen im Elztal erworben. Zur Umsetzung wasserwirtschaftlicher Ziele (Gewässerpflegeplan) ist es jedoch erforderlich diese erworbenen Grundstücke in Gewässernähe zu verlegen um Maßnahmen des Gewässerpflegeplanes sinnvoll umsetzen zu können. Dies ist ausschließlich im Rahmen eines Bodenordnungsverfahrens möglich. Weiterhin soll im Verfahrensverlauf sichergestellt werden, dass die gesamte Elztalaue langfristig in der Bewirtschaftung durch die Landwirtschaft bleibt. Dies ist ebenfalls nur durch ein der Bodenordnung angegliedertes Bewirtschaftungskonzept erreichbar. Auch die durchgeführte Untersuchung hat aus landespflegerischer Sicht diese Auffassung geteilt und sieht ein enormes landespflegerisches und ökologisches Potential welches nur durch ein Bodenordnungsverfahren sinnvoll und homogen umgesetzt werden kann.
Ein weiterer Schwerpunkt für die Einleitung des Bodenordnungsverfahrens Elztal I liegt in der Entwicklung touristischer Ziele der Elztalregion. Nur im Rahmen eines Bodenordnungsverfahrens ist es möglich einen dringend notwendigen Lückenschluss eines durchgängigen Radweges von Monreal nach Kelberg, und damit die Anbindung an den Maare - Mosel - Radweg, sowie zum Nürburgring zu schaffen. Hierdurch sind erhebliche Verbesserungen des touristischen Angebotes möglich. Begleitende, und ebenfalls im Rahmen des Bodenordnungsverfahrens durchzuführende Maßnahmen sollen dies noch maßgeblich unterstützen. Insgesamt kann durch das einzuleitende Bodenordnungsverfahren Elztal I sowohl die land- und forstwirtschaftliche Entwicklung, als auch wasserwirtschaftliche und landespflegerische Erfordernisse sowie die touristische Entwicklung nachhaltig gesichert werden. Die Herbeiführung einwandfreier Rechtsverhältnisse ist für den einzelnen Grundstückseigentümer ein wichtiger Schritt zur Sicherung und Wertsteigerung seines Eigentums. Insbesondere in den ins Verfahrensgebiet einbezogenen Ortslagenbereichen ist dies von erheblicher Wichtigkeit.
Die Bodenordnung ermöglicht weiterhin das vorhandene, teilweise nicht mehr an die heutigen landwirtschaftlichen Verhältnisse angepasste Wegenetz den erforderlichen Bedürfnissen anzupassen und zu verbessern. Dabei ist sowohl die Vergrößerung von Schlaglängen, und damit der Wegfall von Wegen
 
3. Verfahrensablaufoben
 
Einleitende Informationen 12/14/2006
Anordnungsbeschluss 12/30/2006
Wahl des Vorstandes der TG 04/17/2007
Feststellung der Wertermittlung 04/22/2014
Wege- und Gewässerplan mit landschaftspflegerischem Begleitplan 12/21/2009
Planwunschtermin 09/21/2012
Allgemeiner Besitzübergang 11/17/2015
Bekanntgabe des Flurbereinigungs- bzw. Zusammenlegungsplanes 10/23/2018
Eintritt des neuen Rechtszustandes
Berichtigung der öffentlichen Bücher
Schlussfeststellung
 
4. Bekanntmachungenoben
 
Durch die Internet-Veröffentlichungen werden keine Rechtsmittelfristen begründet, maßgebend hierfür sind die Bekanntmachungen in den offiziellen Bekanntmachungsorganen der betroffenen Kommunen!
 
Karte Wege- und Gewässerplan
1_Karte4aen41o5000dina0.pdf1_Karte4aen41o5000dina0.pdf1_Karte4aen41w5000dina0.pdf1_Karte4aen41w5000dina0.pdf
Legende zum Wege- und Gewässerplan
Verzeichnis der Festsetzungen
Erläuterungsbericht
Geschützte Biotope nach § 30 BNatSchG
4geschuetzteBT10000o_dina2.pdf4geschuetzteBT10000o_dina2.pdf4geschuetzteBT10000w_dina2.pdf4geschuetzteBT10000w_dina2.pdf
Schutzgebiete LNatSchG
4SchutzgebieteRV10000o_dina2.pdf4SchutzgebieteRV10000o_dina2.pdf4SchutzgebieteRV10000w_dina2.pdf4SchutzgebieteRV10000w_dina2.pdf
Ladung zur Bekanntgabe des Flurbereinigungsplanes
und Übersichtskarten
Einladung_Plan.pdfEinladung_Plan.pdf
uebersicht_ost_dina0.pdfuebersicht_ost_dina0.pdf uebersicht_west_dina0.pdfuebersicht_west_dina0.pdf
 
5. Kartenoben
 
Wertermittlung_West.pdfWertermittlung_West.pdf
Achtung Dateigröße über 5 MB
Wertermittlung_Ost.pdfWertermittlung_Ost.pdf
Achtung Dateigröße über 5 MB
 
6. Vorstand der TGoben
 
Vorsitzender der TG:
Hans Peter Isbert
Anschrift:
Hauptstraße 22, 56729 Bermel
Telefon:
Email:
sonstige Mitglieder:
 
 
7. Mitarbeiter des DLR Westerwald-Osteifel in Mayenoben
 
zuständige Abteilung:
Landentwicklung/Ländliche Bodenordnung
Anschrift:
56727 Mayen, Bannerberg 4
Email:
Landentwicklung-Osteifel@dlr.rlp.de
 
Gruppenleiter:
Sachgebietsleiter Planung und Vermessung:
Wemhöner, Jürgen
Sachgebietsleiter Verwaltung:
Ommerborn, Claudia
Sachgebietsleiter Landespflege:
Tenbuß, Martin
Sachgebietsleiter Bau:
Buhle, Stefan
 
Die örtliche Bauleitung und das Kassenwesen liegen in der Zuständigkeit des VTG
 
8. Verfahrensdatenoben
 
Verfahrensart:
Vereinfachte Flurbereinigung nach §86(1) Nr.1
Verfahrensgröße:
1420 ha
Anzahl der Ordnungsnummern (Eigentumsverhältnisse):
1778
Kosten:
Finanzierung:
beteiligte Gemeinden:
Anschau, Bermel, Ditscheid, Kalenborn, Monreal, Münk, Nachtsheim, Oberelz, Urmersbach, Weiler
 
9. Verfahrensbilderoben
 
 


www.landentwicklung.rlp.de




10. Formulare und Merkblätter



Formulare - Merkblätter zum Ausfüllen und Ausdrucken

Vermessung und Abmarkung in Flurbereinigungsverfahren
Antrag auf Abmarkung
Vollmacht
Erklärung
Empfangsvollmacht
Antrag auf Grenzanzeige der neuen Flurstückel